Explore Chaos
Ein Heuhaufen ohne Nadel, aber mit Mustern
Der simple Aufbau des Codes weiß in seiner Gestaltwerdung im Sketch zu überraschen. Ein schieres Chaos an Linien verändert sich bei der kleinsten Mausbewegung und erzeugt neues Linien-Wirrwarr. Doch schnell erkennt der oder die Nutzende, dass sich aus dem Chaos hier und da, aber immer wieder überraschende Muster bilden. Manchmal zeigen sich Symmetrien, dann wieder keine oder nur unvollkommene. Das Artefakt präsentiert bei jedem Ruckler der Maus vollkommen neue Linien-Konstellationen und regt so zum Experimentieren an.
Durch Experimentieren mit den Parametern LineMultiplicator1 und 2 (Anzahl der Linien), Linelength, -weight und Gap entstehen verschiedenste Linienkonstellationen, welche sich mit den farbgebenden Parametern färben lassen - doch auch im reinen Schwarz-Weiß lassen sich überraschende Linien-Konstrukte entdecken.
Das Artefakt nutzt einfache Linien in variantenreicher Anordnung, und erschafft dabei mithilfe der Gestaltgesetze minimalistische, und doch interessante Konstellationen.
Watermelon Extravaganza
Arcs so weit das Auge reicht
Rotierende Wasssermelonen? Bunte Pizzen? Oder das Radar von Teletubby-Fluglotsen? Die randomisiert angeordneten Arc-Elemente rotieren um die eigene Achse und bilden jeweils einen Ausschnitt aus dem sichtbaren Farbspektrum (von 0-360 im HSB-Modus) entsprechend zu ihrem eigenen Bogenmaß ab (d.h. ein Arc mit 90° Bogenmaß zeigt 90° des Farbkreises).
Durch Überlagerungen der transparenten Bögen vermischen sich die Farben und ergeben neue, dunklere Zwischentöne. Jeder Arc enthält einen Gradienten durch besagten Ausschnitt aus dem Farbspektrum, und jeder Arc zieht zudem durch eine leichte Hintergrundfarbentransparenz einen Schweif, der einen weiteren Gradienten von bunter Farbe zu unbuntem Weiß erzeugt.
Die einfarbige "Kontur" am Außenrand der Bogenelemente greift eine der äußeren Farben des Bogenfarbverlaufs auf und schafft dadurch einen gewissen zusätzlichen optischen Akzent. Zudem ensteht ein weiterer, sehr milder, "unechter" (nur durch die Augen der Betrachter:innen wahrgenommener) Verlauf durch den zum inneren Gradienten ansteigenden Kontrast der einzelnen Farbe am Aussenrand.
Durch das Experimentieren mit Elementgröße, -anzahl, -transparenzen und -bogenmaß entstehen unterschiedlichste Erlebnisse mit Farbe auf dem Sketch.
Insgesamt eine quietschbunte Angelegenheit, die sich bestimmt gut als Bildschirmschoner macht - oder eben als Radar eines Teletubby-Fluglotsen.